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Oh Norwegen, du Kulturparadies?

Je nördlicher, desto besser. Desto besser funktionieren Gesellschaft, Bildung und Kultur? Desto besser sehen die Menschen aus? Desto stylischer ist Design und Architektur? Sind das nicht die Gleichungen, die uns beim Gedanken an Skandinavien in den Kopf kommen? Mit dem Vorsatz, diesen Annahmen persönlich auf den Grund zu gehen, mir selbst ein Bild zu machen, fuhr ich nach Norwegen, auf eine zweiwöchige Reise zwischen Natur und Kultur, bis weit in den hohen Norden.

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Drei Fragen an: Alice und Olivia aus dem Residenztheater

In der Kategorie Menschen porträtieren wir Personen, die in Kulturbetrieben arbeiten und möchten dabei jenen Leuten eine Stimme geben, die diese oft nicht bekommen. Wir haben uns mit Alice und Julia, die am Residenztheater in München die Garderobe betreuen, unterhalten und ihnen unsere drei Fragen gestellt:

Was macht ihr hier?

Olivia: Wir sind beide Studentinnen und arbeiten hier.
Alice: Genau, das ist unser Nebenjob hier, als Garderobendamen – Jacken aufhängen und ausgeben.

Was bedeutet dieser Ort für euch?

Alice: Für mich ist es wie in der Bib zu sitzen, ich lerne in der Wartezeit immer hier. Deswegen ist es für mich auch ein Lernort.
Oliva: Ich lerne hier auch gerne, ich hab aber auch sehr viele Freunde hier und komme sehr gerne her. Es ist auf jeden Fall mehr als nur Arbeit.

Was würdet ihr hier gerne mehr sehen?

Alice: Ich würde mich gerne öfter ins Stück reinsetzen, aber das ist natürlich schwierig, wenn es ausverkauft ist. Heute (Faust) hätte ich es vor allem gerne gesehen.
Olivia: So geht es mir auch!

#ARTvent vierundzwanzig – oder: Drei Fragen an … uns

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23mal haben wir euch hier auf dem Blog Orte, Menschen, Themen vorgestellt, die uns wichtig sind, die uns in diesem Jahr bewegt, inspiriert oder auch geärgert haben. Heute möchten wir euch etwas mehr über uns verraten und euch zudem einen Ausblick darauf geben, was das ihr im kommenden Jahr bei Let´s Talk About Arts! sehen und lesen werdet.

#ARTvent: Vierzehn – Oder: Drei Fragen an Hanna Wolf vom Jüdischen Museum Berlin

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Drei Fragen an Hanna Wolf vom Jüdischen Museum Berlin:

Was machst du hier?

Ich betreue den Freundeskreis im Jüdischen Museum. Ich arbeite für die Mitglieder ein Kulturprogramm aus, wir gehen in verschiedene Ausstellungen – natürlich hier im Haus, aber auch in andere Häuser – wir machen häufig Ausflüge in andere Städte und Museen und sehen uns da Sachen an, die mit der jüdischen Kultur zu tun haben, an.

Was bedeutet dieser Ort für dich?

Einmal ist es natürlich ein ganz besonderer Ort, wenn man ihn als Besucher betritt. Auch architektonisch gesehen ist es ein beeindruckender Ort und ich finde, dass die Dauerausstellung anzusehen, immer wieder total viel Spaß macht. Besonders aufregend finde ich, dass man an so einen besonderen Ort quasi jeden Tag “hinter die Kulissen” blicken kann, weil man dahingeht und arbeitet. Und es ist lustig, wenn man erkennt, dass die tolle Architektur für einen Büroraum beispielsweise total unpraktisch ist. Architektonischer Anspruch und die Suche nach der nächsten Kaffeemaschine sind dann doch zwei gegensätzliche Sachen.

Was würdest du hier gerne mehr sehen?

Die Arbeit macht total viel Spaß, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen ist immer toll, aber ich würde mir gerne mehr jüngere Leute wünschen. Und mehr Berliner in der Ausstellung! Es gibt ganz viele Touristen aus der ganzen Welt, was toll ist und da freuen wir uns total, aber ich würde mich auch freuen, wenn meine Freunde mehr hierherkommen würden.

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#ARTvent: Dreizehn – Oder: Drei Fragen an Julia Richter von der lothringer13

Drei Fragen an die Bloggerin Julia Richter von der lothringer13:

Was machst du hier?

Ich bin ausnahmsweise hier vorne im Rroom und stehe hier Leuten zur Verfügung – zum Kaffee machen oder zum erklären, was der Rroom eigentlich ist. Normalerweise bin ich aber hinten in der Halle (lothringer13) und erkläre den Leuten die Ausstellung oder was der Förderpreis ist oder was gerade läuft.

Was bedeutet dieser Ort für dich?

Das ist ein Ort, der ganz viel Ruhe ausstrahlt und wo man mit Kunst sein kann. Und das finde ich total schön, dass man hier ganz unbehelligt in Kunst herumwandeln kann – Design und Architektur jetzt in diesem Fall – und das einfach aufnehmen kann. Und auch hier im Rroom vorne einfach so die Dinge ohne kommerziellen Druck genießen kann.

Was möchtest du gerne hier mehr erleben?

Mehr Leute! Und mehr Austausch! Das ist so etwas Tolles hier, ich möchte einfach, dass das mehr genutzt wird. Und dass die Leute wirklich auch sehen, was das ist. Die meisten Leute wissen nicht einmal, dass hinten die Halle ist, die ein wahnsinnig schöner Raum ist, so etwas gibt es in München selten. Alleine durchzugehen durch die Halle, das tut einfach gut. Man kann so ein bisschen runterkommen von Stress und Alltag und Verkehr und Stadt – das soll Kunst anregen: einfach verschnaufen, einen Schritt zur Seite treten und zu sich kommen.

Wir finden Julias Blog, a personal style, richtig gut – schon gesehen?