#ARTvent: Zweiundzwanzig – oder: Warum uns das Deutsche Museum an unseren Onkel erinnert

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Das Deutsche Museum ist wie ein technikbegeisterter Onkel: Detailverliebt, herzensgut, ein bisschen verschroben und etwas in die Jahre gekommen. Geduldig erklärt uns der Onkel, wie Technik theoretisch funktioniert. Seine Praxisbeispiele sind allerdings veraltet. Der Onkel kennt die Sozialen Medien und ist auch hier und da angemeldet. Aber Austausch und Kommunikation sucht er nicht im Digitalen. Das Haus des Onkels hat seine besten Zeiten schon hinter sich und nicht nur seine Rollläden bedürfen einer Modernisierung.

#ARTvent: Einundzwanzig – quartier21 im MuseumsQuartier Wien

Museumsquartier Wien

quartier21 im MuseumsQuartier Wien

Im Herzen Wiens, inmitten der imposanten historischen Museen und großen privaten Sammlungen, bietet das quartier21 Raum für alternative Formen von Kunst und Kultur des 21. Jahrhunderts. In verschiedenen Teilen des MuseumsQuartiers bildet es einen übergeordneten kreativen Cluster, der Kunst nicht nur ausstellt, sondern auch entstehen lässt.

#ARTvent: Neunzehn

Lenbachhaus München

Lenbachhaus München

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

Die Sammlung des Lenbachhauses umfasst Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, Arbeiten der Künstlergruppe Der Blaue Reiter und aus der Zeit der Neuen Sachlichkeit, sowie Werke von Joseph Beuys und Kunst nach 1945. Insbesondere seit der Wiedereröffnung des Lenbachhauses im Mai 2013 ist das Haus für viele Kulturinteressierte ein bedeutender Ort innerhalb der städtischen Museenszene Münchens und auch räumlicher Einstieg in das Kunstareal der Maxvorstadt. Das Lenbachhaus möchte aktiv an der Gestaltung eines für jedermann erlebbaren Kulturraumes beitragen. Teil der Urbanisierung des – insbesondere im internationalen Vergleich schwer zugänglichen – Areals war im Sommer 2014 die Eröffnung einer Eisdiele vor dem Museum, die nicht nur für Kunstfreunde, sondern auch für Eisliebhaber, Cappucinotrinker und Flanierer zum Treffpunkt wurde.

#ARTvent: Achtzehn

Kunsthof Berlin

Kunsthof Berlin

Kunsthof Berlin

Der Kunsthof in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte ist ein städtischer Sammelpunkt für Kunst und Kultur. Die Mischung aus Galerien, Kunstgewerbe und Kreativdienstleistern schafft den Rahmen für kulturellen Austausch. Damit der Kunsthof nicht nur Produktions- und Verkaufsort, sondern auch urbaner Lebensraum sein kann, besteht für Künstler die Möglichkeit, spezielle Atelierwohnungen anzumieten – ein Kunst- und Lebenskonzept, das das kulturelle Miteinander fördert und somit ganz sicher auch für andere Städte ein Vorbild sein kann.

#ARTvent: Siebzehn

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Verwaltungssitz des Festivals Steirischer Herbst, Graz

„I prefer not to … share!“ – unter diesem Leitmotiv stand der steirische herbst 2014. Die Veranstalter mögen uns verzeihen, doch Konzept und Programm sind einfach zu gut, um nicht geteilt zu werden. 

#ARTvent: Fünfzehn – Oder: Staatsoper.TV – Opern-Livestream im Wohnzimmer

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Spielplan der Bayerischen Staatsoper für die Saison 2014 / 2015

Die Bayerische Staatsoper präsentiert – wie mittlerweile zahlreiche große Opernhäuser – in der Spielzeit 14/15 wieder sieben Opern- und zwei Ballettabende im Livestream von Staatsoper.TV.

Die Produktionen der Staatsoper kommen so live und in voller Länge auch zu denjenigen, die – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aus geografischen – nicht in das Opernhaus in München kommen können. Dies ist angesichts der immer älter werdenden Zuschauerschaft eine intelligent eingerichtete Leistung und umgekehrt ein hervorragender Service. Für das Haus an sich, das sich indes auch in globaler Sicht als Marke und Standortfaktor begreift, bietet das außerdem zusätzliches Vermarktungspotenzial.

#ARTvent: Vierzehn – Oder: Drei Fragen an Hanna Wolf vom Jüdischen Museum Berlin

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Drei Fragen an Hanna Wolf vom Jüdischen Museum Berlin:

Was machst du hier?

Ich betreue den Freundeskreis im Jüdischen Museum. Ich arbeite für die Mitglieder ein Kulturprogramm aus, wir gehen in verschiedene Ausstellungen – natürlich hier im Haus, aber auch in andere Häuser – wir machen häufig Ausflüge in andere Städte und Museen und sehen uns da Sachen an, die mit der jüdischen Kultur zu tun haben, an.

Was bedeutet dieser Ort für dich?

Einmal ist es natürlich ein ganz besonderer Ort, wenn man ihn als Besucher betritt. Auch architektonisch gesehen ist es ein beeindruckender Ort und ich finde, dass die Dauerausstellung anzusehen, immer wieder total viel Spaß macht. Besonders aufregend finde ich, dass man an so einen besonderen Ort quasi jeden Tag “hinter die Kulissen” blicken kann, weil man dahingeht und arbeitet. Und es ist lustig, wenn man erkennt, dass die tolle Architektur für einen Büroraum beispielsweise total unpraktisch ist. Architektonischer Anspruch und die Suche nach der nächsten Kaffeemaschine sind dann doch zwei gegensätzliche Sachen.

Was würdest du hier gerne mehr sehen?

Die Arbeit macht total viel Spaß, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen ist immer toll, aber ich würde mir gerne mehr jüngere Leute wünschen. Und mehr Berliner in der Ausstellung! Es gibt ganz viele Touristen aus der ganzen Welt, was toll ist und da freuen wir uns total, aber ich würde mich auch freuen, wenn meine Freunde mehr hierherkommen würden.

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#ARTvent: Dreizehn – Oder: Drei Fragen an Julia Richter von der lothringer13

Drei Fragen an die Bloggerin Julia Richter von der lothringer13:

Was machst du hier?

Ich bin ausnahmsweise hier vorne im Rroom und stehe hier Leuten zur Verfügung – zum Kaffee machen oder zum erklären, was der Rroom eigentlich ist. Normalerweise bin ich aber hinten in der Halle (lothringer13) und erkläre den Leuten die Ausstellung oder was der Förderpreis ist oder was gerade läuft.

Was bedeutet dieser Ort für dich?

Das ist ein Ort, der ganz viel Ruhe ausstrahlt und wo man mit Kunst sein kann. Und das finde ich total schön, dass man hier ganz unbehelligt in Kunst herumwandeln kann – Design und Architektur jetzt in diesem Fall – und das einfach aufnehmen kann. Und auch hier im Rroom vorne einfach so die Dinge ohne kommerziellen Druck genießen kann.

Was möchtest du gerne hier mehr erleben?

Mehr Leute! Und mehr Austausch! Das ist so etwas Tolles hier, ich möchte einfach, dass das mehr genutzt wird. Und dass die Leute wirklich auch sehen, was das ist. Die meisten Leute wissen nicht einmal, dass hinten die Halle ist, die ein wahnsinnig schöner Raum ist, so etwas gibt es in München selten. Alleine durchzugehen durch die Halle, das tut einfach gut. Man kann so ein bisschen runterkommen von Stress und Alltag und Verkehr und Stadt – das soll Kunst anregen: einfach verschnaufen, einen Schritt zur Seite treten und zu sich kommen.

Wir finden Julias Blog, a personal style, richtig gut – schon gesehen?

#ARTvent: Zwölf – Oder: Ein Jahr Münchner Kammerspiele

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Programmheft der Münchner Kammerspiele für den Monat Dezember

Wir blicken zurück auf 12 Monate Münchner Kammerspiele, auf zwei (halbe) Spielzeiten, auf unzählige Aufführungen, auf Premieren, Gastauftritte, Kooperationen, auf Neues und Bekanntes, auf neben und hinter der Bühne – das waren unsere Höhepunkte 2014:

#ARTvent: Elf

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11 FREUNDE: Gastspiel mit Fußballprosa des gleichnamigen Magazins im Volkstheater, München

Theater trifft Magazin trifft Fußball – ja, sowas gibt es und wir sind begeistert vom kulturellen und medialen Crossover, das das Volkstheater an diesem Abend gemeinsam mit dem Fußballmagazin 11 FREUNDE im November diesen Jahres veranstaltet hat. Denn auch Fußballkultur kann (und muss) Platz finden in den kulturellen Einrichtungen einer Stadt. Bereits auf dem Zündfunk Netzkongress 2014 im Volkstheater präsentierte Philipp Köster, Chefredakteur des Magazins, virale Steilpässe im Fußball während der WM 2014, die vom Kult zum Bestandteil gesellschaftlicher Kultur wurden.