Themen

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Who run the world? Girls!

Schreibblockade! Ich habe einmal gelesen, dass es soetwas gar nicht gibt. Man würde sich lediglich einbilden, dass man keine Ideen zu Papier brächte. Man würde immer Sätze aneinanderreihen können, nur oft sind die Knoten im Kopf einfach zu fest, um das auszudrücken, was man sich vorgestellt hat. Doch: keine Ausstellung hat mich zuletzt nachhaltig beeindruckt, kein Buch gefesselt, kein Theaterstück zum Schreiben angeregt. Den kulturellen Spirit Manchesters, der mich ehrlich mitgerissen hat, vermag man nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht aufs Papier zu bringen – kennt ihr das?

Feinkost Falk, Picasso und der Hot Dog

Wir blättern in einem Bildband über Picassos Bleistiftzeichnungen und plötzlich hält der Koch inne – die vor uns liegende Buchseite zeigt einen Druck von Pablo Picassos Zeichnung „Der Hund“, jenem vielleicht „bedeutendsten Tiermodell der Kunstgeschichte“Doch der Koch wäre nicht Feinkost Falk, wären seine Gedanken nicht längst von der intensiven Beziehung zwischen dem spanische Künstler und seinem Dackel Lump (weitere Namen, die der Maler dem Tier gab, waren Lumpi und Lumpito) abgeschweift hin zur Welt der Geschmäcker und Aromen – aus ihm schießt es nur: „Hot Dog!“ Na gut, dann eben Hot Dog zum Abendessen.

EINE NACHT IM SHABBYSHABBY APARTEMENT – TEIL 2. ODER: AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES

…hört man nicht besser oder schlechter. Sieht man nicht schöner oder schäbiger. Riecht man nicht angenehmer oder beißender. Oder doch? Jedenfalls anders. Während Susanna bereits mit euch geteilt hat, wie sie die Nacht im Shabbyshabby Apartement Give and Take erlebt hat, beschreibe ich nun als Beischläferin und nachdem ich ein paar Nächte darüber geschlafen hab, meinen Eindruck.

IST ESSEN KUNST ODER KANN MAN KUNST ESSEN?

Eigentlich sollte dieser Beitrag mit dem Worten „Essen ist in aller Munde“ beginnen – ein Blick in die aktuelle Ausgabe des fabelhaften MUCBOOK Print zum Thema Essen zeigte mir jedoch: der Spruch ist mindestens so ausgelutscht wie der Fisch von gestern, ein totgebratenes Steak oder verkochte Nudeln – und so steht es eigentlich auch um das Thema selbst. Jeder spricht über Einkaufen, Kochen, Essen, hat zig Kochbücher im Regal stehen, liest ebenso viele Foodblogs und schaut heimlich Das perfekte Dinner. Oder wenn es ein bisschen intellektueller sein soll, die hochgelobte Dokumentarserie Chef’s Table.

Shabbyshabby 3

Give & Take im Shabbyshabby Apartement – oder: Ist das noch Kunst oder schon Perversität?

Die temporäre Installation der Shabbyshabby Apartements klingt vielversprechend – anders und mutig wirkt die erste Inszenierung von Matthias Lilienthal, dem neuen Intendanten der Münchner Kammerspiele. Der gebürtige Berliner setzt damit ein deutliches Statement innerhalb des Stadtbildes und macht seinen Amtsantritt in der ganzen Stadt publik. „Hallo, hier bin ich und an mir kommt ihr nicht so leicht vorbei!“, scheinen die 23 Buden, Häuschen und Zelte, die für einen Monat in der Münchner Innenstadt und im Stadtteil Giesing aufgebaut wurden, den Menschen entgegen zu rufen. Was für die Installationen gilt, trifft vielleicht auch für Lilienthal selbst zu.

Let´s talk about Lieblings-Blog!

Let´s talk about Lieblings-Blog!

Was ist eigentlich ein Lieblings-Blog? Einer, den man gerne liest – das ist klar. Für uns gehört aber noch viel mehr dazu. Ein Lieblings-Blog ist authentisch, regt an, inspiriert und motiviert. Ein Lieblings-Blog ist vielleicht sogar ein bisschen wie ein Lieblings-Mensch, mit dem man sich über dieses eine bestimmte Thema austauscht – persönlich, unterhaltsam, interessant. Die Blogparade The Liebster Award widmet sich genau der Frage nach dem Lieblings-Blog und animiert Blogger und deren Leser, sich miteinander zu verknüpfen, Fragen zu stellen und das Blogstöckchen weiterzureichen an Blogger, von denen man gerne mehr wissen möchte, als es der About-Teil hergibt.

Kultur ist für uns … Unser Beitrag zur Blogparade #KultDef

Vor einigen Wochen hat Tanja Praske auf ihrem Blog zur Blogparade aufgerufen und uns die folgende Frage gestellt: Was ist Kultur für euch? Auf den ersten Blick mag die Frage einfach klingen – aber glaubt uns, die Beantwortung dieser Frage ist so aufregend, vielschichtig und spannend wie Kultur selbst.

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In was für einer Welt leben wir eigentlich?

“Ja, genau – in den Iran.” Mein Reiseziel musste ich erst eindrücklich wiederholen und nicht nur einmal wurde mir entgegnet, wie ich auf eine derartige Destination kommen würde.

Vor der Reise wusste ich selbst zugegebener Maßen sehr wenig über das Land im mittleren Osten. Atomstreit, Zensur und Islamismus waren meine ersten Assoziationen, die auch mir beim Gedanken an den Iran in den Sinn kamen. Die Bilder, die in meinem Kopf durch die Darstellung in den Medien aufpoppten, waren brennende USA-Flaggen, Nuklearanlagen und auch die Hetzreden eines Präsidenten sind mir noch in Erinnerung.

Fotos

Bitte keine Fotos: Über ein Wochenende mit selbstauferlegtem Foto-Verbot

Wie verändert sich die Wahrnehmung einer Stadt, wenn man während einer Reise keine Fotos macht?

Wie verhalte ich mich an Orten, an denen jeder andere Reisende ein Bild macht? Was mache ich in den Momenten, in denen ich – unter normalen Umständen – ein Bild machen würden?

Welche Bilder bleiben im Kopf – auch und gerade weil sie nicht auf dem iPhone gespeichert sind?

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Urban Places – Public Spaces: Was ist die gute Stadt?

Was ist die gute Stadt? Ist die gute Stadt schön, sauber und zugänglich? Ist die gute Stadt ein Wohlfühlort oder kann sie auch anecken, abschrecken und ablehnen?

Was tut die gute Stadt für ihre Bewohner? Und was muss sie Mensch, Tier, Wirtschaft und Kultur bieten, um als gute Stadt wahrgenommen zu werden?

Wem gehört die gute Stadt? Und wer gestaltet sie? Wer ist dafür verantwortlich, dass aus einer Stadt eine gute Stadt wird?

Ist eine gute Stadt Treffpunkt für gute Ideen und gute Taten? Ist die gute Stadt harmonisch oder auch widersprüchlich?