Medien

Photo Credit: Dale Robinette

Warum gefällt mir “La La Land” nicht?

Es ist Sonntagabend und ich bin fürs Kino verabredet. Wir müssen in diesen Film, von dem alle sprechen: ein bisschen Kitsch, ein bisschen Traumland. Und ein bisschen Ryan Gosling – das Programm für den Abend ist also safe.

Zugegeben, ein klein wenig skeptisch sind wir ja schon, hat kaum ein Film im Bekanntenkreis so ausschließlich positive Resonanz ausgelöst, überall wird darüber gesprochen, geschmachtet, die Songs gesummt, die sich als Ohrwürmer festgesetzt haben. Die Kritiken versprachen ein Fest für Augen und Ohren, keinen üblicher Hollywood-Schmus, Golden Globe-Regen, Oscar-Nominierungen. Wow, dieser Film hatte schon einiges in meinem Umfeld ausgelöst, nicht mal den harten Action-Movie-Jungs war er zu kitschig.

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#worthwatching | „Gomorrha“

Die Tage werden kürzer, die Abstände unserer Joggingsessions länger und unsere Couch plötzlich wieder unglaublich bequem. Mir geht es so, dass mich an diesen kalten Novembertagen wirklich nur der strahlende Sonnenschein rauslockt („Dieser Herbst kann ja schon auch ganz schön sein…“), aber während des Sonntagspaziergangs male ich mir bereits aus, wie ich mir den Abend in meiner Wolldecke gemütlich mache.

#worthwatching | An- und Umschalttipps für gepflegtes Fernsehen

Netflix, Watchever, Amazon, Rundfunkbeitrag vs. Bezahlfernsehen: Wenn es um Unterhaltungsformate aus Film und Fernsehen geht, haben wir die Qual der Wahl.

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Magazinliebe: emotion – bitte mehr davon!

Bahnhof Fulda, Sonntagabend, 21 Uhr – der Zug nach München kommt, aber eben mit einer Stunde Verspätung. Anstatt im, wie gewohnt gutsortierten, Zeitschriftenkiosk eine Publikation entsprechend meines gewohnten Beuteschemas zu kaufen – kulturell-wertvoll, intellektuell, international, avantgardistisch (oder wenn niemand hinschaut: Gossip, Hochglanz, Landadel) – greife ich zum Magazin emotion. Sei es auf Grund der wundervollen Petra Schmidt-Schaller auf dem Cover oder wegen der Titelstory “Wer willst du sein?”, die mich in diesem Moment eiskalt erwischt hat.

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Stack it Baby! Eine App, die Kunst demokratisiert?

In unserem letzten Artikel haben wir verschiedene Kunst- und Museums-Apps vorgestellt und uns gefragt, wie sie den Zugang zu Kultur verändern.

Unser Fazit: Apps tragen einen wesentlichen Bestandteil zur Demokratisierung von Kunst bei. Sie bringen uns Werke näher und lassen uns diese digital erleben. Zu Hause auf der Couch oder unterwegs in der U-Bahn. Wir können Kunstwerke somit ganz einfach in die Tasche stecken. Dass das einen Museumsbesuch oder den Kauf eines Werks ersetzen könnte, möchten wir natürlich nicht unterstellen. Auch dass es beim Vervielfältigen geistigen Eigentums bzw. beim Teilen im Social Web noch viele rechtliche Probleme gibt, ist eine Tatsache, für die dringend klare Lösungen gefunden werden müssen. Trotzdem bieten Apps für Kulturvermittlung und kulturelle Bildung tolle Chancen, die wir nützen sollten.

#ARTvent: dreiundzwanzig – ODER: Kunstmagazine vs. Prominews

Kunstmagazine

Beim Betreten der Leseecke meines Lieblingsbuchladens gerate ich regelmäßig in Begeisterung – vor allem wenn ich mir all die tollen Kultur- und Kunstmagazine ansehe. Es gibt zahlreiche Zeitschriften rund um die Themen zeitgenössische Kunst, Fotografie, Design oder Architektur, die zum Darin-Blättern einladen und uns durch die aktuellen Trends der deutschsprachigen Kulturlandschaft führen. Es geht dabei nicht nur um die monetäre Bewertung von Kunststücken und wie man am besten im großen Stile investiert, vielmehr geben sie direkten Zugang zur gegenwärtigen Kunstproduktion.

#ARTvent: Elf

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11 FREUNDE: Gastspiel mit Fußballprosa des gleichnamigen Magazins im Volkstheater, München

Theater trifft Magazin trifft Fußball – ja, sowas gibt es und wir sind begeistert vom kulturellen und medialen Crossover, das das Volkstheater an diesem Abend gemeinsam mit dem Fußballmagazin 11 FREUNDE im November diesen Jahres veranstaltet hat. Denn auch Fußballkultur kann (und muss) Platz finden in den kulturellen Einrichtungen einer Stadt. Bereits auf dem Zündfunk Netzkongress 2014 im Volkstheater präsentierte Philipp Köster, Chefredakteur des Magazins, virale Steilpässe im Fußball während der WM 2014, die vom Kult zum Bestandteil gesellschaftlicher Kultur wurden.

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#ARTvent: Zehn

Eintrittspreis einer Veranstaltung des forum:autoren 2014 im MMA während des Literaturfestes München

“In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod” – unter diesem Motto kuratierte Clemens Meyer das diesjährige forum:autoren im Rahmen des Literaturfest München. Meyer sah sich indes gar nicht als Kurator sondern vielmehr als Regisseur eines Festivals, das über das Thema Literatur hinaus ging und Genres wie Film, bildende Kunst oder Musik in den Festivalprozess integrierte. Gemeinsam mit Künstlern, Kulturschaffenden und Besuchern lies man im Mixed Munich Arts (MMA) Kreatives wachsen und schuf durch die Überschreitung der Sparten neue Inspirationsquellen.